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Forschungsprojekte

Wir haben Ihnen hier Informationen zu Forschungsprojekten bzw. von Praxisentwicklungsprojekten zusammengestellt, an denen wir teilnehmen bzw. teilgenommen haben.

Wir sind an einer aktiven Mitarbeit in Projekten praxisnaher Forschung interessiert - soweit dies unsere Möglichkeiten hergeben und angemessen (Datenschutz, Beteiligung, Freiwilligkeit, ...) mit den Adressaten unserer Arbeit dabei umgegangen wird.





Weiterbildungsprojekt "Zukunft Personalentwicklung" (ZUPE)

Das wissenschaftlich begleitete und vom Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderte Weiterbildungsprojekt "Zukunft Personalentwicklung" richtet sich an Führungskräfte in der Kinder- und Jugendhilfe. Ziel ist es, Führungskräfte von Jugendhilfeeinrichtungen mit modernen Methoden der strategischen Personalentwicklung vertraut zu machen. Insbesondere werden sich in der modular gegliederten Fortbildungsreihe die Themen wie "Management in einer lernenden Organisation", "Kompetenzdiagnostik und -entwicklung", "Gewinnung und Bindung von Fachkräften" behandelt.

Zentraler Ansprechpartner EJHS:
Herr Klöpper

Praxisentwicklungsprojekt "Hilfen zur Erziehung in der Offenen Ganztagsschule"

Ziel des Projekts ist es "schwierige" Kinder im Offenen Ganztag besser zu fördern. Die Ev. Jugendhilfe Schweicheln ist mit ihrem neuen OGS-Angebot (ab Schuljahr 2011/12) in Gütersloh - als einer von 10 Modellstandorten - an dem Projekt beteiligt.

Zentraler Ansprechpartner EJHS:
Herr Sudeck-Wehr

Praxisentwicklungsprojekt "Kleine Kinder in stationären Hilfen"

Welche Konzepte und Verfahrensstandards sind für einen adäquaten

Umgang mit kleinen Kindern in der stationären Unterbringung angemessen und wie lässt sich ggf. das Management von Übergängen in andere Settings (Rückführung in die Familie, dauerhafte Perspektive in Pflegefamilien etc.) verbessern? Dieser Frage geht ein Praxisentwicklungsprojekt unseres Fachverbandes für erzieherische Hilfen RWL und der FH Münster nach, in dem wir mitarbeiten.

Zentraler Ansprechpartner EJHS:
Herr Hinze

Forschungsprojekt zu Abbrüchen in stationären Erziehungshilfen (ABiE)

Im Zeitraum vom 01. April 2010 bis 30. September 2012 nehmen wir an dem Forschungsprojet des Ev. Erziehungsverbandes (EREV) teil. Durchgeführt wird dies Projekt vom e/l/s Institut für Qualitätsentwicklung GmbH .

Zentraler Ansprechpartner EJHS:
Herr Heinemann

Kinder als Angehörige psychisch Kranker-Präventionsmaßnahmen für Kinder psychisch kranker Eltern

Mit unseren ambulanten Angeboten beteiligen wir uns an der 2. Phase des Modellprojekts (Laufzeit des Projektes: 01.11.2007 bis 31.12.2011) in NRW "Ressourcen fördern: Materialien für die Arbeit mit Kindern und ihren psychisch kranken Eltern".

Dies Programm in Form von sieben Modulen (Kurzvorstellung der Module hier) ist als Buch 2010 von Prof. Dr. Albert Lenz veröffentlicht worden. Es bietet Anleitungen und Materialien, die bei der Durchführung von familienzentrierten Präventions- und Interventionsmaßnahmen z. B.
in der SPFH eingesetzt werden können.

Zentraler Ansprechpartner EJHS:
Herr Litschel

Schuleingangsverfahren, Diagnostik und Bildungsdokumentationen (Kita / Schule)

Im Frühjahr 2010 haben Prof. Dr. Sabine Andresen und ihr Team von der Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Bielefeld im Auftrag von KITA & CO mit einer Studie gegonnen. Im Ergebnis sollen bis Mitte 2011 Vorschläge entstehen, wie das Schuleingangsverfahren, die Diagnostik, die Weitergabe der Bildungsdoku- mentationen optimiert werden kann. Optimiert heißt vor allem, wie der Bildungs- stand ressourcenschonend, standardisiert und möglichst auf Grundlage eines gemeinsamen Bildungsverständnisses erhoben werden kann. Die wissenschaftliche Studie berücksichtigt dabei insbesondere das frühere Einschulungsalter der Kinder. Sie wird praxisnah durch ein dialogisches Verfahren mit allen Beteiligten und Experten erhoben.

Als von Anfang an am Projekt KITA & CO Beteiligte mit unserer Kita Buchenhof, arbeiten wir ebenfalls an dieser Studie aktiv mit.

Zentraler Ansprechpartner EJHS:
Herr Mengedoth

Pädagogische Prozesse in Regelgruppen der stationären Heimerziehung – Entwicklung und Perspektiven

Die fachwissenschaftliche und fachpolitische Debatte hat sich in den vergangenen Jahren stark auf die Flexibilisierung und Ambulantisierung der Hilfen sowie auf individualisierte Hilfeformen und spezialisierte Settings für besonders problematische Zielgruppen konzentriert. Gleichzeitig lebt noch immer der größte Anteil der Kinder und Jugendlichen, die stationäre Erziehungshilfen erhalten, in sogenannten „Regelgruppen“ in der stationären Heimerziehung. Obwohl Gruppensettings die zentrale Lebensform dieser Kinder und Jugendlichen darstellen und somit auch das quantitativ dominante sozialpädagogische Konzept repräsentieren, ist dieses in der derzeitigen Fachdiskussion nur wenig präsent.

Das Projekt fand von Februar 2008 bis März 2010 statt.
Von der Ev. Jugendhilfe Scheicheln hat die WG Kirchlengern teilgenommen.

Zentraler Ansprechpartner EJHS:
Herr Hinze

Wirkungsorientierte Jugendhilfe

An dem Bundesmodellprojekt "Qualifizierung der Hilfen zur Erziehung durch wirkungsorientierte Ausgestaltung der Leistungs-, Entgelt- und Qualitätsvereinbarungen nach §§ 78a ff SGB VIII" (2006 bis 2009) haben wir mit der TG Schildesche als eine "Kontrollgruppe" teilgenommen.

Ziel des Projekts ist es, das sich die Hilfeerbringung auf die Umsetzung der Hilfeplanung konzentriert und hierfür der Hilfeprozess im Hinblick auf die intendierte Wirkung optimiert wird. Dies soll durch finanzielle Anreize für die freien Träger (z. B. Bonus bzw. Malus), die sich an den Wirkungen der Maßnahmen bemessen, erreicht werden.

Dieser Ansatz hat sich in der wissenschaftlichen Evaluation durch die Uni Bielefeld nicht nachweisen lassen.

Als zentraler Wirkfaktor für eine erfolgreiche Hilfe wurde z. B. stattdessen eine gelungene Beteilung der Adressaten der Hilfe empirisch nachgewiesen:

"Qualifiziert sich die Jugendhilfe in ihrer zukünftigen Entwicklung so, dass sie die Zusammenarbeit von Jugendämtern, freien Trägern und Adressat/innen verbessert, so beschreitet sie einen empirisch belegten Weg zur Steigerung von Prozess- und Ergebnisqualität."
Abschlussbericht 2010

In dem Forschungsprojekt wurde der "Capability Approach" ("Grundbefähigungen") von Martha Nussbaum eingeführt in die Diskussion der Bestimmung von Wirkungen. Dabei geht es zentral um die gemeinsame Entwicklung von Handlungs- und Lebensmöglichkeiten für die Adressaten der Jugendhilfe. Hier eine Darstellung der praktischen Umsetzung dieser Theorie im Modellprojekt mit den "10 Möglichkeitsbereichen":

Zentraler Ansprechpartner EJHS:
Herr Mengedoth

Erziehung braucht eine Kultur der Partizipation

In dem Modellprojekt "Erziehung braucht eine Kultur der Partizipation" (2003 bis 2006) unseres Trägers haben wir uns intensiv mit der strukturellen und kulturellen Weiterentwicklungen des Themas "Beteiligung" in unserer Einrichtung beschäftigt.

Zentrale Ansprechpartnerin EJHS:
Frau Dröll

Partizipation als Balanceakt

Von 2004 bis 2005 hat Remi Stork in dem Forschungsprojekt "Partizipation als Balanceakt" mit unseren Teams der TG Schildesche, der WG Kirchlengern, der WG Gehlenbeck und der WG Albatros zusammen gearbeitet.

Die Ergebnisse der gesamten wissenschaftlichen Studie wurden unter dem Titel "Kann Heimerziehung demokratisch sein?" von Remi Stork 2007 veröffentlicht.

Zentrale Ansprechpartner EJHS:
Herr Mengedoth

Evaluation zur Qualität der HzE in Westfl. Pflegefamilien

Ziel der Untersuchung im Auftrag des LWL-Landesjugendamts war es, empirisch fundierte Informationen zu Art und Ausgestaltung von Pflegeverhältnissen in den Westfälischen Pflegefamilien zu gewinnen. Weiterhin sollte der Frage nach gegangen werden, wie die Zufriedenheit der eigentlichen Dienstleistungserbringer – d. h. der Westfälischen Pflegefamilien – mit der Qualität der Beratung durch ihre jeweiligen Träger ist. Durchgeführt haben die Untersuchung Prof. Dr. Reinhold Schone und Prof. Dr. Peter Hansbauer mit ihren StudentInnen-Gruppen (2004-2005).

Zentraler Ansprechpartner EJHS:
Herr Hinze

Dialogische Qualitätsentwicklung

Von Mai 2001 – April 2003 führte das Landesjugendamt Westfalen-Lippe unter Beteiligung von 9 Jugendämtern (u.a. das Jugendamt des Kreises Herford) und 15 Einrichtungen (u.a. die Ev. Jugendliche Schweicheln) ein Modellprojekt zur Qualitätsentwicklung in den stationären Hilfen zur Erziehung durch. In dem Modellprojekt sollte erprobt werden, wie die vom Gesetzgeber im reformierten § 78 b SGB VIII vorgesehenen Qualitätsdialoge zwischen Jugendämtern und stationären Einrichtungen erfolgreich in die Jugendhilfepraxis eingeführt werden können.

Zentraler Ansprechpartner EJHS:
Herr Hinze

Selbstevaluation

In einem Projekt des Fachverbandes für erzieherische Hilfen in Westfalen (Eckart) haben wir 2000 mit dem Arbeitsbereich Ausgelagerte Heimplätze
am Thema "Selbstevaluation" gearbeitet.

Die Ergebnisse wurden von Prof. Dr. Hiltrud von Spiegel in ihrem Buch "Methodisches Handeln in der sozialen Arbeit" (1. Auflage 2004) genutzt.

Zentraler Ansprechpartner EJHS:
Herr Mengedoth




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