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Kita Buchenhof –
additive Tageseinrichtung für Kinder und Familienzentrum
Kindertagesstätte Buchenhof
Herforder Str. 219
32120 Hiddenhausen
Telefon: 05221 - 960 920
Email: kita_buchenhof@ejh-schweicheln.de
Frau Hörig-Deppermann, Leiterin
Telefon: 05221 - 960 920
Email: kita_buchenhof@ejh-schweicheln.de


Frau Horstmann, stellvertr. Leiterin
Telefon: 05221 - 960 244
Email: horstmann@ejh-schweicheln.de





Wollen Sie konkrete Termine wissen?

Das aktuelle Programm des Familienzentrums hier als pdf-Datei.




Die Kita Buchenhof wurde als Piloteinrichtung für den Kreis Herford im Mai 2006 ausgesucht und wurde in 2007 mit dem Gütesiegel als „Familienzentrum NRW“ zertifiziert.

"Das Ziel eines Familienzentrums ist die Bereitstellung von niederschwelligen Angeboten zur Förderung und Unterstützung von Kindern und Familien in unterschiedlichen Lebenslagen und mit unterschiedlichen Bedürfnissen über die Kindertageseinrichtung. Familienzentren verfolgen einen familienorientierten Ansatz, indem sie die Familie als Ganzes ansprechen und einen Lebensraum für Kinder und Familien bieten. Sie wenden sich an ALLE Familien in ihrem Umfeld und eröffnen Zugänge für Menschen und Institutionen aus dem Sozialraum."

In diesem Kontext steht auch die Entwicklung der innovativen Angebotsstruktur unseres Familienzentrums, die mit Blick auf die folgenden Aspekte gesellschaftlichen Wandels eine aktuelle Relevanz hat:

  • Die Integration von Frauen in die Erwerbsarbeit in Kombination mit einem Wandel der Arbeitswelt und hohen Anforderungen an Flexibilität und Mobilität von ArbeitnehmerInnen führen zu Mehrfachbelastungen der Eltern und erschweren die Balance von Beruf und Familie
  • Langzeitarbeitslosigkeit vergrößert Armutsrisiken. Armut ist für die betroffenen Fa-milien und Kinder ein weit reichender Belastungsfaktor; er schränkt die Teilnahme an gesellschaftlichen Ressourcen ein, verhindert die Realisierung von Zukunftschancen und verschlechtert die Möglichkeiten der Kinder auf eine erfolgreiche Bildungskarriere. In vielen Fällen geht Armut mit Rückzug, fehlender sozialer Einbindung, Resignation und innerfamiliären Konflikten einher – ein Teufelskreis für Eltern und Kinder
  • Die Pluralität von Lebensformen ermöglicht prinzipiell mehr Chancen der Lebensgestaltung, führt aber auch zu Einschnitten und Brüchen, die sich etwa in an der steigenden Zahl von Scheidungskindern oder am hohen Anteil Alleinerziehender ablesen lassen – einer Gruppe, die in vielfacher Hinsicht einen besonderen Unterstützungsbedarf hat.
  • Migrationsprozesse sind ein konstituierender Bestandteil globalisierter gesellschaftlicher Entwicklung. Eltern und Kinder stehen vor der Herausforderung, damit ver-bundene Krisen und Brüche zu bewältigen. Aus der Perspektive des Gemeinwesens können Migrationsprozesse gelingen oder scheitern, sie können kulturelle Bereicherung und Weiterentwicklung ermöglichen, aber auch zur Entwicklung von Parallelgesellschaften führen. In diesem Kontext hat PISA gezeigt, dass es in Deutschland noch nicht gut gelungen ist, die strukturelle (Bildungs)Benachteiligung von Kindern aus Familien ausländischer Herkunft zu verringern.
  • Im Zuge vielfacher Verunsicherungen von Eltern – vor dem Hintergrund von Wertepluralismus und beschleunigtem gesellschaftlichen Wandels - nehmen auch die Erziehungsunsicherheiten zu – und zwar quer durch soziale und Bildungsschichten. Viele Erziehungsprobleme entstehen, weil Eltern sich mit ihren Fragen und Be-lastungen allein gelassen sehen.

Mehr Informationen zum Thema Familienzentrum finden Sie hier.

Die Arbeitshilfe "nah dran" Familienbildung in Familienzentren steht hier im Netz.



Presseveröffentlichungen