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Interner Schutz von Kindern und Jugendlichen

Was tun wir aktuell zum Schutz der Kinder und Jugendlichen?


Dieser Anspruch ist uns sehr wichtig. Ein gutes Zusammenleben, eine gute Zusammenarbeit, angemessene Nähe und machmal der notwendiger Trost, die richtige Distanz, ein passendes In-den-Arm-nehmen oder die hilfreiche Auseinandersetzung, ein sinnvolles Grenzen-setzen und die Einforderung wichtiger (gesellschaftlicher) Regeln - all dies, und vieles mehr, gehört auf der Basis von Respekt und Achtung zusammen. Im Team - und gemeinsam mit den Kindern bzw. Jugendlichen, ihren Eltern, externen Beratern, etc. - wird dies kontinuierlich, professionell reflektiert.

Und dennoch kann es auch bei uns jederzeit zu Grenzverletzungen kommen.


Gerade deshalb nehmen wir aktuelle oder weiter zurückliegende Beschwerden oder Hinweise sehr Ernst. Bitte scheuen Sie nicht mit uns Kontakt aufzunehmen.
Email: rueckmeldungen@ejh-schweicheln.de

Uns ist dabei die Schwierigkeit - für Institutionen und alle Mitarbeitenden - im Umgang mit dieser grundsätzlichen Möglichkeit von Grenzverletzungen sehr bewusst. Das folgende Zitat beschreibt einen Aspekt dieser Herausforderung sehr treffend:
"Die Tatsache des Vorkommens solcher Übergriffe stellt – ähnlich wie früher den Mythos Familie – nun auch den Mythos der beschützenden Institution in Frage."
Jörg M. Fegert / Mechthild Wolff

Unter dem Punkt "Materialien" dieser Internetseiten finden Sie viele Arbeitsmaterialien unserer Einrichtung, die helfen sollen die Rechte von Kindern und Jugendlichen in der Ev. Jugendhilfe Schweicheln zu schützen - damit es nicht zu Grenzverletzungen kommt:

Beim WDR Kinderrechtepreis 2008 wurde unser Projekt "Erziehung braucht eine Kultur der Partizipation" als beispielhaft ausgezeichnet. Mehr Informationen zum WDR Kinderrechtepreis 2008 finden Sie hier in der WDR-Broschüre (Seite 22).

Mit unserer "Verhaltensampel" gehören wir beim WDR Kinderrechtepreis 2010 zu den 10 nominierten und ausführlich vorgestellten Projekten. Mehr können Sie hier in der WDR-Broschüre (Seite 14) nachlesen.

Unser Beteiligungsbuch "Ich bin wichtig" wurde beim WDR Kinderrechtepreis 2014 als beispielhaftes Projekt vorgestellt. Mehr können Sie hier in der WDR-Broschüre (Seite 18) nachlesen.
Gewonnen hat den WDR-Kinderrechtepreis 2014 das Projekt Do it! der Diakonie Wuppertal, an dem wir beteiligt sind.

Beim WDR Kinderrechtepreis 2016 wurde im Themenfeld Beschwedemanagement unsere externe Ombudsfrau als nachahmenswertes Projekt ausgezeichnet. Mehr Informationen zum WDR Kinderrechtepreis 2016 finden Sie hier in der WDR-Broschüre (Seite 14).

Die kritische Auseinandersetzung mit unserer Geschichte, mit Unrecht und Leid in der Heimerziehung der 50er und 60er Jahre, hat aus unserer Sicht ebenfalls eine hohe präventive Bedeutung. Mehr Informationen zu diesem Thema erhalten Sie hier.
Aus der Arbeit des Runden Tisches Heimerziehung ist in Übereinkunft von Bund, westdeutschen Bundesländern und Kirchen der Fonds "Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975" hervorgegangen, der zum 1. Januar 2012 errichtet wurde.
Bis zum 31. Dezember 2014 können Anträge auf Leistungen aus dem Fonds gestellt werden.
Die Fachstelle für den Umgang mit Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung (FUVSS) bietet Betroffenen sexualisierter Gewalt Hilfe im Umgang mit Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung an.



Einige allgemeine Hinweise zum Thema "Kindeswohlgefährdung"


  • Eine gute Broschüre "Kindesvernachlässigung - Erkennen, Beurteilen, Handeln" des Kinderschutzbundes können Sie hier als pdf-Datei downloaden.
  • Die vom Kinderschutz-Zentrum Berlin herausgegebene Broschüre "Kindeswohlgefährdung - Erkennen und Helfen" informiert über die Gefährdungen, denen Kinder ausgesetzt sein können. Sie können sie hier als pdf-Datei downloaden.
  • Einen Leitfaden für Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher in Sachsen-Anhalt zu Früherkennung, Handlungsmöglichkeiten und Kooperation ist unter dem Titel "Gewalt gegen Kinder und Jugendliche" hier zu finden.
  • Viele Materialien, Adressen und aktuelle Informationen bietet die Seite Kinderschutz in NRW
  • Die "Arbeitshilfe zur Umsetzung des Kinderschutzes in der Schule – Empfehlungen für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte" aus NRW finden Sie hier.
  • Mit seiner Arbeitshilfe "Jugendliche schützen" will der Internationale Bund (IB) verhindern, dass junge Menschen Opfer von Gewalt und Missbrauch werden. Die Arbeitshilfe gibt Sicherheit bei der Einschätzung von Gefährdungslagen bei Jugendlichen und vermittelt Wissen im Umgang mit gesetzlichen Vorgaben.
  • Die Broschüre "Gewalt gegen Kinder" richtet sich mit ganz praktischen Informationen an Ärzte zur Früherkennung.
  • Das Handbuch Kindeswohlgefährdung finden Sie hier vollständig im Netz. Veröffentlicht vom Deutschen Jugendinstitut.

  • Die Ombudschaft Jugendhilfe NRW
    • informiert Kinder, Jugendliche und Erwachsene über ihre Rechte auf Leistungen nach dem SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfe)
    • unterstützt Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die sich bei der Leistungsgewährung durch ein Jugendamt nicht ausreichend beteiligt, beraten und beschieden fühlen
    • unterstützt junge Menschen, die durch einen freien Träger betreut werden, hiermit nicht zufrieden sind und sich persönlich beschweren möchten
  • Mit trau-dich.de, dem Kinderportal der Bundesweiten Initiative zur Prävention des sexuellen Kindesmissbrauchs, sollen acht- bis zwölfjährige Mädchen und Jungen erreicht werden. In dieser Entwicklungsphase beginnen Kinder, auch unabhängig von ihren Eltern, ihre Umwelt zu entdecken. Eine spannende Zeit und eine besondere Herausforderung für jene, die für die Förderung und den Schutz der Kinder verantwortlich sind. Aus diesem Grund ist es ein zentrales Anliegen der Initiative, Mädchen und Jungen über ihre Rechte aufzuklären, über sexuellen Missbrauch zu informieren, Unsicherheiten abzubauen und sie zu bestärken.
  • Empfehlungen zur Festlegung fachlicher Verfahrensstandards in den Jugendämtern bei Gefährdung des Kindeswohls
  • Beispielhaft für die in den Jugendämtern genutzten Indikatorenmodelle zur Einschätzung einer Kindeswohlgfährdung, finden Sie hier das Hamburger Indikatorenmodells für die Arbeit des ASD.
  • Den Hamburger "Leitfaden für Hausbesuche und Krisenintervention" finden Sie hier im Netz.
  • Daten und Fakten zum Thema Kindesvernachlässigung und -misshandlung des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen finden Sie hier.
  • Weitere Informationen zum Thema Kinderschutz finden Sie hier.
    Ein Angebot des Instituts für soziale Arbeit e.V.
  • Im Netz steht hier das Online Handbuch Jugendschutz.
  • Umfassende Informationen und hilfreiche Materialien, sowie die einschlägigen Gesetzestexte zum Thema Jugendschutz finden Sie hier und eine Broschüre des Bundesfamilienministeriums hier.
  • Das Landesjugendamt Westfalen hat die Arbeitshilfe "Kinderschutz - Den Ball ins Rollen bringen" zur Kooperation von Jugendhilfe und Schule hier ins Netz gestellt. Die Arbeitshilfe stellt dar, wie das gemeinsame Anliegen Kinderschutz vor Ort in kooperativer Verantwortung von Jugendhilfe und Schule umgesetzt werden kann.
  • Die Polizei informiert hier zum Thema.
  • Kinderschutz und Kindeswohl bei elterlicher Partnerschaftsgewalt - eine Handlungsorientierung für Jugendämter
  • Einen sehr guten Artikel zu "Kinderschutz und § 8a SGB VIII" von Dr. Thomas Mörsberger (DIJuF) finden Sie hier.
  • Den Artikel "Profimacht und Respekt vor Kinderrechten" von Prof. Dr. Klaus Wolf
    finden Sie hier.
  • Einen Artikel zur "Gewalt im pädagogischen Alltag" finden Sie hier auf der Seite von "Zartbitter Köln". Weitere Informationen gibt es hier.
  • Die Broschüre "Sexualisierte Gewalt durch Professionelle in Institutionen" des Deutschen Jugendinstituts finden Sie hier.
  • Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs
  • Der Paritätische hat 2010 eine Arbeitshilfe Schutz vor sexualisierter Gewalt in Diensten und Einrichtungen veröffentlicht.
  • Die Kinderschutz-Zentren stellen sich und viele Materialien hier vor.
  • Das Buch "Frühe Hilfen im Kinderschutz" finden Sie hier.
  • Frühe Hilfen für Familien stehen im Mittelpunkt der aktuellen jugendhilfepolitischen Diskussionen. Das "Nationale Zentrum Frühe Hilfen" bietet hierzu viele Informationen im Netz.
  • Die Broschüre Risikomanagement bei Kindeswohlgefährdung beleuchtet insbesondere die notwendige Kooperation von Gesundheitswesen und Jugenhilfe.
  • Mit Fragen des Datenschutzes bei den Frühen Hilfen beschäftigt sich ausführlich eine Broschüre, die Sie hier im Netz finden.
  • Viele Informationen zum Thema Entwicklung und Gesundheit von Kindern finden Sie hier.
  • Weitere Informationen gibt´s hier bei der Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung e.V.
    Sie finden hier einen "Leitfaden zum Opferschutz".
    Und hier "Empfehlungen für Qualitätskriterien in der Präventionsarbeit im Bereich der sexualisierten Gewalt an Mädchen und Jungen in der Jugendhilfe".
  • Die Ev. Kirche in Westfalen hat unter dem Titel "Verantwortliches Handeln im Falle sexueller Gewalt und Belästigung in der Kirche" hier eine Handreichung zum Umgang mit sexueller Gewalt in der Kirche veröffentlicht.
  • Die Diakonie Deutschland hat sich mit einer Vereinbarung verpflichtet, den Schutz von Mädchen und Jungen in ihren Einrichtungen weiter zu verbessern und entsprechende Schutzkonzepte zur Prävention, Intervention und Aufarbeitung weiter zu entwickeln und anzuwenden.
  • Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) informiert hier ausführlich zum Thema "Aktiv gegen sexualisierte Gewalt". Neben allgemeinen Informationen, Hinweisen zu Ansprechpartnern gibt es auch hilfreiche Broschüren auf der Seite.
  • Ein Wegweiser durch das Strafverfahren für jugendliche Zeuginnen und Zeugen hat das Bundesjuztisminsterium unter dem Titel "Ich habe Rechte" hier ins Netz gestellt.
    Die Opferfibel des Ministeriums finden Sie hier
  • "Recht würde helfen" will Strafverfahren für Verletzte von Gewalt- und Sexualstraftaten positiv verändern. Zu diesem Zweck bildet das Institut für Opferschutz im Strafverfahren e.V. Sozialpädagogische ProzessbegleiterInnen aus, die Kinder und Jugendliche, aber auch traumatisierte Frauen, Migrantinnen und Menschen mit Behinderung in solchen Verfahren fachkompetent und umfassend begleiten.
  • Sie finden hier viele Informationen zur UN-Kinderrechtskonvention.
  • Die Redaktion von logo! (Nachrichtensendung für Kinder des ZDF) erläutert Kindern in einer Broschüre ihre Rechte ("Die Rechte der Kinder von logo! einfach erklärt"). Sie finden die Broschüre des Bundesfamilienministeriums hier im Netz.
  • Über die Seite kinderrechte.de gelangen Sie zu den informativen Seiten der Vereine für Kinderrechte in Münster und in Bremen.
  • Mit ehrenamtlicher Beratungshilfe für Jugendliche, junge Erwachsene, Eltern und die sie betreuenden Fachkräfte tritt der Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. (BRJ) für Einzelfallgerechtigkeit in der Jugendhilfe ein. Informationen des Vereins finden Sie hier.
  • Die Netzwerkstelle unterstützt Ombuds- und Beschwerdestellen in der Jugendhilfe. Sie finden sie hier im Netz.
  • geRECHT in NRW – eine unabhängige Beschwerdeinstanz in Einrichtungen der Erziehungshilfe.
  • Informationen der für uns zuständigen "Heimaufsicht" (LWL-Landesjugendamt "Schutz von Kindern und Jugendlichen in Heimen und anderen Einrichtungen") finden Sie hier.
    Wie z. B. hier die Arbeitshilfe "Rechte Minderjähriger in Einrichtungen der Erziehungshilfe".
    Weiteren Informationen auf den Seiten des LWL-Landesjugendamtes zum Thema "Kinderschutz" finden Sie hier.
  • Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter hat hier eine Stellungnahme mit dem Titel "Handlungsrahmen für den Umgang mit Sexueller Gewalt in Einrichtungen" veröffentlicht.
  • Materialien und Ergebnisse des Projekts Sexuelle Gewalt gegen Mädchen und Jungen in Institutionen hat das Deutsche Jugendinstitut (DJI) hier ins Netz gestellt.
  • Die "Qualitätsempfehlungen für den professionellen Umgang mit sexuell grenzverletzenden Kindern und Jugendlichen" finden Sie hier.
  • Hier finden Sie die Stellungnahme "Hinweise zur Eignungsüberprüfung von Fachkräften der Kinder und Jugendhilfe nach § 72a SGB VIII" der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter.
  • Die Fachstelle Kinderschutz in Brandenburg veröffentlicht hier Arbeitshilfen.
  • Seit dem 02.11.2000 gilt im BGB das "Das Recht auf gewaltfreie Erziehung" im geänderten
    § 1631 Abs. 2. Die Begründung zur Gesetzesänderung finden Sie hier.
    Eine sehr knappe Zusammenstellung weiterer rechtlicher Grundlagen des Kinderschutzes finden Sie hier
  • Das Bundesjustizministerium erläuter hier in der Broschüre "Meine Erziehung - da rede ich mit!" viele Fragen zum Thema Sorgerecht und Erziehung.
  • Informationen zum Sorgerecht, zum Kindschaftsrecht und zum Umgangsrecht finden Sie hier beim Bundesjustizministerium.
  • Fragen zum Thema Vormund werden hier jeweils unterschiedlich aufbereitet für Jugendliche, Erwachsene und Erzieher beantwortet.
  • Zum Thema "Mehr Schutz vor häuslicher Gewalt" finden Sie hier Informationen.
  • Zum Artikel "Kinderschutz zwischen Hilfe und Strafe?" geht's hier.
  • Die Studie Kindeswohlgefährdung – Ursachen, Erscheinungsformen und neue Ansätze der Prävention (2010) soll einen systematischen Überblick über den Kinderschutz darstellen und insbesondere empirischen Erkenntnisse zu Risikolagen von Kindern in Nordrhein-Westfalen zusammenfassen.
  • "Die Chancen dialogischer Qualitätsentwicklung und die Vision eines demokratischen Kinderschutzes" lautet ein grundlegender Vortrag von Prof. Dr. Reinhart Wolff, den Sie hier finden.
  • Schriftenreihe Ev. Fachverband für Erzieherische Hilfen Diakonie RWL (Teil 1):
    Kunst des Erziehens im pädagogischen Alltag (2011)
  • Schriftenreihe Ev. Fachverband für Erzieherische Hilfen Diakonie RWL (Teil 2):
    Ethische und rechtliche Grundlagen erzieherischen Handelns (2011)
  • Schriftenreihe Ev. Fachverband für Erzieherische Hilfen Diakonie RWL (Teil 3):
    Trägerverantwortung und Betriebskultur (2012)
  • Zur Fundierung der Diskussion im "Fall Kevin" (2006 in Bremen) hat die AKJStat statistische Daten hier zusammengestellt.
    Prof. Dr. Klaus Wolf hat den "Fall Kevin" mit seinen Studenten untersucht. Die Ergebnisse (Präsentationsfolien) finden Sie hier



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