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EMMa - Eltern machen mehr allein! (z.Z im Aufbau)
EMMa -Eltern machen mehr allein!
Sieboldhaus
Herforder Str. 219
322120 Hiddenhausen

Tel: 05221 960 533
Fax: 05221 960 966
eMail an EMMa
Angebot:

Stationäre Eltern-Kind-Einrichtung ("Regelangebot")

Aufnahmealter keine Einschränkungen
Plätze 8 Eltern-Plätze und 8 Kinder-Plätze
Teamkoordination Frau Groth
MitarbeiterInnen Frau Wiebel-Schulze, Frau Berens, Herr Hadasch, Frau Keller, Frau Keusch, Frau Enewoldsen
Gesetzliche Grundlage SGB VIII § 19, §§ 27ff, § 34, 35a und § 41
Finanzierung Staionäre Eltern-Kind-Einrichtung: für je 4 Plätze 145,09 € und 88,72 € pro Tag bzw. für je 4 Plätze 182,66 € und 108,56 € pro Tag
Stellenschlüssel 1:2 und 1:5 bzw. 1:1,31 und 1:3
Bereichsleitung:
Herr Litschel
Tel.: 05221 - 960 320
Mobil: 01520-9080 439
eMail an Herrn Litschel
Co-Beratung:
Frau Dröll
Tel.: 05221 - 960 216

Mobil: 01520 9080 441
eMail an Frau Dröll

Zielgruppe:

Unser Betreuungsangebot richtet sich an Mütter/Väter, die bereits Mutter/Vater von einem oder mehreren Kindern sind oder ihr erstes Kind haben. Die Betroffenen haben zum Zeitpunkt der Aufnahme die erforderlichen Kompetenzen in der Versorgung und im Umgang mit ihrem Kind/ihren Kindern erworben, die keine intensive Betreuung und Unterstützung mehr erfordern. Die Aufnahme der möglichst ganzen Familie - bzw. der Menschen, die zusammen leben wollen, in ein begleitendes aber gleichzeitig auch forderndes Betreuungssetting, schafft die Möglichkeit, den nächsten Lernschritt in ein eigenständiges Zusammenleben mit dem Kind/den Kindern zu ermöglichen.

Es können aufgenommen werden:

  • Mütter/Väter die für mindestens ein Kind unter sechs Jahren zu sorgen haben.
  • Mütter/Väter, die sich nach einer Intensivmaßnahme auf ein Regelangebot einlassen wollen bzw. deren Hilfebedarf in diesen Angeboten umgesetzt werden kann.
  • Beide Elternteile bzw. die neuen Partner von Vater oder Mutter wollen gemeinsam das Angebot nutzen und mitwirken.
  • Eltern mit einer psychischen Erkrankung oder Behinderung, keine akute Suchtproblematik.
  • Eltern, die an einem intensiven Trainingsprogramm teilnehmen wollen bzw. dies Teil einer gerichtlichen Entscheidung ist.
  • Eltern/Kinder in der Sozialpädagogischen Familienhilfe im Rahmen eines Clearingauftrages für einen begrenzten Zeitraum und bei denen keine direkte Kindeswohlgefährdung vorliegt.
  • Inobhutnahme von gefährdeten Kleinkindern mit ihren Mütter und Vätern, deren Bedarf mit einem Regelangebot abgedeckt werden kann.
  • Baustein für Eltern und Kinder bei Rückführung aus einer Fremdunterbringung.
  • Väter, die durch eine Zuhilfenahme von eigenen Beratungs- und Begleitungsangeboten sicher und belastbar im Umgang mit ihren Kindern werden wollen.

Aufnahmeverfahren:

Kontaktaufnahme zur Leitung. Die gemeinsame Zielformulierung und das Aushandeln eines Arbeitsauftrages mit allen Beteiligten bilden die Grundlage des gemeinsamen Handeln.

Stationäre Eltern-Kind-Einrichtung

  • Die Betreuung in den Wohnungen findet tagsüber statt, ergänzt durch eine 24-Stunden-Rufbereitschaft und wird von einem multiprofessionellen Team wahrgenommen. Es werden zeitweise Doppeldienste realisiert.
  • Bereitstellen von Wohneinheiten für Vater/Mutter/Kind auf dem Gelände der Ev. Jugendhilfe Schweicheln sowie im Ort Schweicheln, Treffangebot auf dem Gelände mit Gemeinschaftsraum, Kochmöglichkeit, Kinderspielbereich sowie Sanitärräume, Dienstzimmer und Beratungsraum. Außerdem Nutzungsmöglichkeit von Psychomotorikräumen, Bällebad, Spielzimmer, Cremerutsche und Spielplätzen. Die Wohneinheiten sind nach Bedarf mit einer Grundeinrichtung versehen, können jedoch auch individuell mitgestaltet werden
  • Tägliche Beratungs- und Sprechzeiten.
  • Regelmäßige Einzelberatungstermine in den Wohnungen
  • Bezugsbetreuersystem

Weitere Betreuung mit geringerer Intensität in einer eigenen Wohnung ist möglich.

Was wir zusammen erreichen können

  • Gewährleistung des Kinderschutzes,
  • Stabilisierung der Persönlichkeit der Eltern und Aufbau einer autonomen Handlungskompetenz,
  • Klärung und ggf. Festigung der Eltern-Kind-Beziehung, Erkennen der Bedürfnisse der Kinder und situationsadäquates Eingehen darauf,
  • Fürsorge für das Kind erlernen und praktizieren,
  • Förderung im lebenspraktischen Bereich,
  • Unterstützung bei der Klärung einer beruflichen Perspektive,
  • Erschließung und Aufbau von familiären, sozialen und sozialräumlichen Ressourcen,
  • Klärung der notwendigen und am Bedarf orientierten Unterstützungsstrukturen zur Vereinbarkeit von Familie und Ausbildung bzw. Berufstätigkeit,
  • Erarbeiten eines individuellen Kompetenzbuches.

Methodische Grundlagen und Arbeitsweisen

Lösungs- und ressourcenorientierter Ansatz auf der Grundlage einer konstruktivistischen Sichtweise und systemischen Arbeiten und Denken.

Mediation als beraterische Arbeitsweise, Entwicklungspsychologische videogestützte Beobachtung, Einzel- und oder Paarberatung/therapie, Gewaltberatung.

Begleitung in Form von Casemanagement, Auswertung und Reflexion, Kooperation und Transparenz mit/gegenüber allen am Hilfeplanprozess Beteiligten.

Gemeinsame Kontrolle der Schritte zur Zielerreichung, schriftliche Dokumentation des Hilfeprozesses.

Kind(er), Eltern, Frau, Mann, Paar

Die jeweiligen Ziele werden individuell entwickelt. Die Lebenssituation, die oft als höchst belastend empfunden wird, wird als Herausforderung angesehen und mit adäquater Hilfe verbessert.

Es gibt Unterstützungsangebote, um ein mehr an Autonomie und aktiver Lebensgestaltung zu realisieren. Das Interesse an den individuellen Belangen und Bedarfen bildet die Grundlage zu einer Veränderung des Miteinanders, der Lebensbedingungen und der Lebenssituation. Zielsetzung ist es, die Voraussetzungen für ein künftiges Zusammenleben zu schaffen in denen Kinder ungefährdet leben können. Ergebnis kann jedoch auch der Erhalt einer Teilfamilie sein mit oder ohne Kinder. Wichtig ist uns hierbei folgend die einvernehmliche gute Gestaltung der Trennung und der Kontakt- und Umgangsmöglichkeiten

Männer gehen anders dran: Spezielles Beratungsangebot zur Auseinandersetzung zum Thema "Was für ein Vater will ich sein".

Das Team

In einem multiprofessionellen Team arbeiten pädagogische Fachkräfte mit unterschiedlichen Zusatz- bzw. Zweitausbildungen. Es findet eine enge Kooperation mit EMMi - Eltern machen mit! statt.

Ort

Die Wohnmöglichkeiten befinden sich auf dem Zentralgelände der Ev. Jugendhilfe Schweicheln, in Nachbarschaft zu den Angeboten der Beruflichen Integration und des Familienzentrums sowie in Bünde. Spiel- und Sportplätze und Sporthalle befinden sich ebenfalls auf dem Gelände


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