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Unsere Wohnangebote "Intensiv III"
Neben der Wohngruppe Kinderhof Fuchsbau - als Intensiv-III-Angebot mit traumapädagogischen Schwerpunkt -
besteht die Möglichkeit einer individuellen und dezentralen Betreuung von Kindern bzw. Jugendlichen mit besonderem Hilfebedarf in 5 Wohngruppen:
Angebot:

Intensivangebot III

1 optionaler Platz

1 optionaler Platz

1 optionaler Platz

1 optionaler Platz

1 optionaler Platz


Aufnahmealter Jungen und Mädchen ab 10 Jahre
Plätze 7 optionale Plätze
Gesetzliche Grundlage SGB VIII § 27 -34, § 35a, 41
und in begründeten Einzelfällen SGB XII § 53 ff
Finanzierung Intensivangebot III: 275,31 € pro Tag.
Das Schulprojekt BlauPause bzw. Balance ist eine Zusatzleistung.
Stellenschlüssel 1:0,82
Aufnahmekoordination
Claudia Dröll
Tel.: 05221 960 216
Mobil: 01520 9080441
E-Mail: droell@ejh-schweicheln.de


Konzept für die individuelle und dezentrale stationäre
Betreuung im Intensivangebot III

Grundidee

Zur Realisierung einer bedarfsgerechten, zusätzlichen individuellen Betreuung steht optional für einzelne Plätze in bestimmten Wohngruppen der Intensivsatz III zur Verfügung. Ziel ist es einerseits, entwicklungsfördernde Gruppenkonstellationen für Kinder bzw. Jugendliche mit einem besonderen Hilfebedarf zu ermöglichen, und andererseits belastende Besonderheiten hochspezialisierter Betreuungsorte zu reduzieren.

Veränderungen

Die bisherige pädagogische Arbeit der WG Rappelkiste (als Intensiv III-Angebot mit 7 Plätzen) verändert sich in ein dezentrales Angebot in 6 Wohngruppen (bestehende Plätze, keine Platzerhöhung in den Wohngruppen) mit optionaler Möglichkeit der Intensiv III-Betreuung bei einzelnen Plätzen. Aus der WG Rappelkiste wird die WG WP 50 (Intensiv II-Angebot mit 7 Plätzen, von denen 2 Plätze optional als Intensiv III-Plätze genutzt werden können).

Zielgruppe

Konzipiert ist dieses Angebot für Kinder bzw. Jugendliche mit großen psychosozialen Belastungen, kinder- und jugendpsychiatrischen Diagnosen und meist vielen Beziehungsabbrüchen. Kennzeichnend sind hierbei häufig: Verlusterlebnisse, Entbehrungen, Trennungserfahrungen, Traumatisierungen und vernachlässigte Beziehungsbedürfnisse. Aufwachsen unter diesen Bedingungen bedeutete, dass nicht genug Verständnis und Hilfe von Erwachsenen da war bei vielfältigen Gefahrenmomenten, Entbehrungen und Verletzungen. Kinder und Jugendliche versuchen dies manchmal dadurch zu lösen, dass sie zu viel oder zu wenig essen, mit psychotischem Erleben, Beziehungsängsten oder -ideen, Entwicklungsstörungen, Zwängen, innerem Rückzug, Schulverweigerung, Impulsdurchbrüchen, häufig nicht verstehbaren grenzverletzendem Verhalten oder sogar einem Suizidversuch reagieren.

Konkrete Ausgestaltung

Im Hilfeplanverfahren wird jeweils individuell, ausgehend vom dem zusätzlichen pädagogischen Bedarf und den vereinbarten Zielen, die konkrete pädagogische sowie personelle Ausgestaltung im Rahmen dieses höheren personellen Schlüssels vereinbart. Insgesamt sind wöchentlich 15 Stunden (bei einer Intensiv II-Wohngruppe) bzw. 22 Stunden (bei einer Intensiv I-Wohngruppe) als zusätzliche (Brutto)Betreuungszeit inhaltlich zu klären und zu gestalten, sowie zu vereinbaren, wann sie genau realisiert werden.