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Wohngruppe Kinderhof Fuchsbau
Wohngruppe Kinderhof Fuchsbau

Adresse: (...) 32130 Enger
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Angebot:

Intensivangebot III

Aufnahmealter jungen und Mädchen ab Jahren
Plätze 7 Plätze
Teamkoordination Adriane Nowinski
MitarbeiterInnen Kendra Grasekamp, Cihan Inal, Jarom Krügel, Anne-Katrin Kusatz, Sina Vogt, Britta Henn, Julia Estel, Lena Lindemann und Gudrun Tiemann
Gesetzliche Grundlage SGB VIII §§ 27ff, § 34, § 35a
Finanzierung Intensivangebot III: 296,44 € pro Tag
Stellenschlüssel 1:0,82
Bereichsleitung:
Michaela Cassing
Tel.: (0 52 21) 960-212
Fax: (0 52 21) 960-966
eMail an Frau Cassing
Co-Beratung:
NN
Tel.:
Fax: \\

E-Mail:

Zielgruppe

Die Wohngruppe ist konzipiert für Jungen und Mädchen im Alter von 6 bis 12 Jahren.
Die Gruppe ist geeignet für:

  • Kinder mit traumatischen Erfahrungen
  • Kinder mit deutlich erhöhtem Erziehungs-und Förderbedarf
  • Kinder mit komplexen Verhaltens und Bindungsstörungen
  • Kinder mit psychiatrischen Erkrankungen

Grundprinzipien

  • Grundprinzip ist es, funktionierende Anteile des Systems zu erhalten und auszubauen, nicht funktionierenden Anteilen hingegen die Brisanz zu nehmen. Pointiert heißt dies: Stärken stärken und Schwächen schwächen.
  • Die systemische Sichtweise, die die Einbindung des Systems Familie in das soziale Umfeld betrachtet.
  • Lebensweltbezogen: Ausgehend von den Sichtweisen und den Erklärungen der Menschen versuchen wir den Sinn der Alltagshandlungen zu entdecken und ernst zu nehmen. Es ist für uns konsequent und auch sinnvoll, die Menschen und damit auch die Kinder als die Experten für ihre Person zu akzeptieren und darin zu begleiten Ziele und zu finden, die für ihn/sie erreichbar sind.
  • Ressourcenorientiert. Wir arbeiten mit einer positiv orientierten Betrachtungsweise, die in jedem Individuum und in jedem System die vorhandenen Stärken, Energien und Interessen entdeckt, fördert und ausbaut, um sie für die anstehenden Lernaufgaben und Veränderungen zu nutzen.
  • Lösungsorientiert. Der Fokus der Arbeit ist auf die Entwicklung konkreter Schritte zur Überwindung der Eskalationen und krisenhaften Situationen und zur Erreichung des gewünschten Zustandes gerichtet.

Guter Grund

Jedes gezeigte Verhalten hat einen guten Grund, durch diese Kernannahme für den Alltag bedeutet dies, dass das gezeigte herausfordernde Verhalten zunächst verstanden werden muss. Eine hohe Akzeptanz für das gezeigte Verhalten gekoppelt mit einem geschützten Rahmen, entlastet das Kind und erleichtert den Beziehungsaufbau.

Sicherer Ort

  • Erwachsene, Kinder und Jugendliche wohnen in einer Atmosphäre gegenseitiger Wertschätzung zusammen. Die Wohngruppe ist Zuhause für kürzere oder längere Zeit. Jeder soll sich hier wohl und sicher fühlen
  • Eigenes Zimmer als Rückzugsraum (Einzelzimmer), Unterstützung und Anregung bei der individuellen Gestaltung, persönliche Möbel/Dinge können mitgebracht werden, entwicklungsgemäße Hilfe und Anregung bei der eigenständigen Reinigung des Zimmers
  • Mit jedem Kind wird individuell erarbeitet, was es benötigt, um sich sicher zu fühlen

Bindungs-orientierte Pädagogik

Ziel ist es den Kindern einen stark strukturierten Rahmen vorzugeben, der Halt und Orientierung gibt.

  • Erfüllung der Grundbedürfnisse wie Essen und Trinken („offener Kühlschrank“), eventuell gemeinsames Kochen.
  • Sicherheit und Geborgenheit, Schlaf, Taschengeld, Arztbesuche, Gesundheitsvorsorge und Begleitung bei Erkrankung, körperliche Betätigung, emotionales „Angenommensein“
  • Verlässliche Tages-, Wochen- und Jahresstruktur, entwicklungsgerechte Ritualisierung von Alltagsabläufen
  • Regelmäßige Gruppengespräche, mit Ampelrunden
  • Dienstplan öffentlich
  • Tagesaktivtäten öffentlich dargestellt Piktogramme
  • Im Gruppenalltag wird das Sicherheitsgefühl der Kinder gefördert.
  • Die Kinder erhalten sicherheitsfördernde Botschaften und ihnen wird deutlichgemacht, wieso die Pädagoginnen sich ihnen gegenüber so verhalten
  • Die speziellen Bindungsbedürfnisse werden analysiert und es erfolgt ein gezieltes Eingehen mit den entsprechenden Versorgungsmöglichkeiten.
  • Notwendige Übergänge und Trennungen werden bewusst gestaltet. Einzelkontakte mit dem jeweiligen Bezugsmitarbeiter finden verlässlich statt.

Haus

Es handelt sich um ein ehemaliges Bauernhaus, umgeben von Nutzflächen. Es gibt 7 Einzelzimmer für Kinder, ein Büro, und ein Schlafbereitschaftszimmer sowie einen Therapieraum. Insgesamt 5 Badezimmer und zwei separate Toiletten stehen zur Verfügung. Das Haus verfügt über eine offene Küche in einer großen Gemeinschaftsdeele, die als Wohn- und Essraum eingerichtet ist. Zusätzlich verfügt das Haus über einen ehemaligen Stall, der als Freizeitraum (Tischtennis. Kicker, Brotbacköfen) genutzt werden kann.

Team

Im Team der Wohngruppe arbeiten ErzieherInnen, eine Heilpädagogin und eine Sozialpädagogin. Zwei Pädagoginnen verfügen über eine Zusatzqualifikation für tiergestützte Therapie. Eine Mitarbeiterin befindet sich in der Ausbildung zur Traumafachberaterin. Handwerkliche Kompetenzen aus früheren Berufserfahrungen sind ebenfalls gegeben. Alle MitarbeiterInnen sind mit den Grundlagen der Psychotraumatologie vertraut. Das pädagogische Team wird durch eine Hauswirtschaftskraft (0,5 Stelle) ergänzt.