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Wohngruppenverbund Nahdran
Wohngruppenverbund Nahdran in Bünde

Aus aktuellem Anlass können Adresse und

Telefondaten zur Zeit nicht angegeben werden.

Tel: 05223 183 5677
Fax: 05223 183 5679
eMail an WG Nahdran

Angebot:

Intensivangebot II

Aufnahmealter ab 14 Jahre bis 20 Jahre
Plätze 11 Jugendliche (mit 12 Einzelzimmern in 2 Gruppen)
Teamkoordination Herr Hoch
MitarbeiterInnen Frau Harmen; Herr Müller Kuhlmann, Frau Landthaler, Frau Osterwald, Frau Smolin, Herr Quandt, Frau Strasser, Frau Becker(AKJ)
Gesetzliche Grundlage SGB VIII § 34, § 35a und SGB XII §53ff
Finanzierung Intensivangebot II: 218,15 € pro Tag.
Eine Sondervereinbarung zur Intensivbetreuung III (1:0,82 296,44 € pro Tag) ist in pädagogisch begründeten Einzelfällen (z.B. bei Hausbeschulung, regelmäßige Begleitungen zu Eltern) möglich.
Das Schulprojekt Blau Pause ist eine Zusatzleistung.
Stellenschlüssel 1:1,22
Bereichsleitung:
Frau Scharfenstein
Tel.: 05221-960-969

Mobil: 01520-9080442
eMail an Frau Scharfenstein

Co-Beratung:
Frau Meyer zur Heide
Mobil: 01520 9080455
eMail an Frau Meyer zur Heide

Mittendrin & Nahdran

Zwei sozialpsychiatrische Jugendhilfeangebote mit verschiedenen Konzeptionen für Jugendliche und junge Erwachsene, die im Sinne von § 35a SGB VIII an einer seelischen Behinderung leiden oder von solch einer bedroht sind. In Verbindung mit dem SGB IX haben diese Angebote einen rehabilitativen Schwerpunkt. Aufnahmen über den § 34 oder den § 41 SGB VIII sowie Maßnahmen des Landschaftverbandes (Eingliederungshilfe) nach SGB XII § 53ff sind auch möglich. „Mittendrin“ (Betreuungsschlüssel: 1:2,04) und „Nahdran“ (1:1,26) bieten unterschiedliche intensive Hilfsangebote.

Nahdran Gruppenprofil:

11 Plätze für Jugendliche zwischen 14 - 20 Jahre mit einer psychiatrischen Auffälligkeit und einem hohen Betreuungsbedarf

Zielgruppe:

Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 20 Jahren mit

  • psychosomatischen Erkrankungen, wie Essstörungen (Anorexie, Bulimie, Adipositas),
  • psychischen Erkrankungen,
  • Persönlichkeitsstörungen (z.B. Borderline-Störungen),
  • neurotischen Erkrankungen,
  • Psychoseerfahrene,

die mit diesem Angebot erreicht werden sollen.

Die Maßnahmen bieten den jungen Menschen eine Perspektive im Anschluss an eine stationäre Behandlung in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie, wenn eine Entlassung in das ursprüngliche Umfeld nicht sinnvoll ist und der Weg in die Selbständigkeit noch eine Überforderung darstellt. Die Maßnahmen sind geeignet, einen psychiatrischen Aufenthalt abzuwenden. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die wir aufnehmen, müssen bereit sein, sich für eine Mitarbeit zu öffnen, um für sich neue positive Lebensperspektiven zu entwickeln. Die Aufnahme muss einen rehabilitativen Erfolg in Aussicht stellen, deswegen können akut Suizidgefährdete und Drogenabhängige nicht aufgenommen werden.

Haus:

  • 12 Einzelzimmer, mit der Möglichkeit einer Großgruppe oder in zwei unabhängige Gruppen (in zwei Haushälften - verschlossene Schiebetür) räumlich zu trennen,
  • 2 - 4 Jugendliche teilen sich ein Badezimmer,
  • Waschkeller,
  • Werkstatt,
  • Musikraum (Schlagzeug, Gitarre, E- Gitarre, Klavier),
  • großer Garten mit Gewächshaus, Gemüsegarten, Trampolin, Spielwiese, Fahrradschuppen.

Ort:

  • Bünde – Kleinstadt mit guter, übersichtlicher Infrastruktur - 40 000 Einwohner,
  • Zentrum 800 m entfernt

MitarbeiterInnen:

  • 4 SozialarbeiterInnen mit unterschiedlichen Stellenanteilen
  • 4 ErzieherInnen mit unterschiedlichen Stellenanteilen
  • 1 AKJ Berufspraktikant
  • 0,5 Stelle Hauswirtschaft

Leitung und Beratung:

  • Bereichsleiterin - auch für die sozialpsychiatrische Regelwohngruppe mit Verselbständigungscharakter „Mittendrin“ und das Schulprojekt „Blau Pause“ zuständig
  • Psychologin - Einzelgespräche, Familiengespräche, Begleitung der Bezugsmitarbeiterarbeit – Teamgespräche und Gespräche mit Jugendlichen und Bezugsperson (19,5 Stunden pro Woche für die beiden Wohngruppen),
  • psychiatrische Fachberatung durch die psychiatrische Ambulanz der Kinder- und Jugendpsychiatrie Bad Salzuflen,
  • externe Fallsupervision

Begleitung und Therapie:

  • Bezugspersonensystem (jede pädagogische MitarbeiterIn begleitet 1 - 2 Jugendliche),
  • wöchentliche oder monatliche Gespräche mit der Psychologin,
  • Familiengespräche mit Psychologin oder Bereichssleitung und Bezugsperson,
  • Elterntraining bei regionalem Wohnort (nach gemeindepsychiatrischen Gesichtspunkten),
  • Arztbegleitung,
  • 1 - 2 Gruppengespräche in der Woche,
  • gemeinsame Mahlzeiten in den zwei Gruppen,
  • angeleitete hauswirtschaftliche Arbeiten, Kochen und Hausputz,
  • individuelle Zimmerpflege,
  • gemeinsame Ferienfreizeit,
  • kleine Haustiere (Meerschweinchen, Hamster,…) dürfen mit Vertrag gehalten werden.

Gruppenangebote in Kooperation mit der Wohngruppe Mittendrin:

  • Fertigkeitentraining DBT für Jugendliche,
  • Esstraining bei Adipositas, Bulemie und Anorexie,
  • Soziales Kompetenztraining bei sozialen Unsicherheiten
  • oder Pegasusprogramm (Psychoserückfallprophylaxe),
  • in Einzelfällen werden am Anfang die Themen in Einzelsitzungen erarbeitet.

Weitere Angebote in Kooperation mit der Wohngruppe Mittendrin:

  • Musik-, Einzel- und Gruppenangebote,
  • Werken und Gestalten,
  • Sportangebote, wie Fahrrad fahren, Inliner fahren, schwimmen gehen, joggen, mittwochs Hallennutzung.

Kooperation mit dem Schulprojekt Blau Pause

  • 800 m entfernt,
  • Tagesstruktur mit einem schulähnlichem Alltag,
  • Wiedereingliederung in eine Regelschule,
  • Vorbereitung auf einen Hauptschulabschluss oder berufliche Orientierung,
  • montags bis donnerstags Hausaufgabenbegleitung durch einen Mitarbeiter der Blau Pause.

Kooperation mit der Machmitwerkstatt

  • Tagesstruktur,
  • Vertiefung handwerklicher Fähigkeiten,
  • Gartengestaltung oder kleine Handwerksaufträge
  • berufliche Integration.

Aufnahmeverfahren

  1. Kontaktaufnahme zur Leitung.
  2. Terminabsprache für ein erstes Informationsgespräch mit allen Beteiligten.
  3. Können alle Seiten sich eine Zusammenarbeit vorstellen, kann ein einwöchiges Probewohnen als Entscheidungshilfe dienen.
  4. Eine Entscheidung fällt im gemeinsamen Hilfeplangespräch. Vor jeder Aufnahme (auch Probewohnen) muss eine Kostenzusage eines Kostenträgers vorliegen.